Kimberly G. Noble

Kimberly Noble
Columbia University

Mirjam Steffensky

Mirjam Steffensky
Universität Hamburg

Third BRISE Conference on Early Childhood Development

Wir laden Sie herzlich ein, am 26. und 27. September 2024 an unserer dritten BRISE Conference on Early Childhood Development in Berlin teilzunehmen. Als ein Highlight an jedem der beiden Tage freuen wir uns, renommierte Keynote-Speaker ankündigen zu dürfen: Kimberly Noble (Columbia University) und Mirjam Steffensky (Universität Hamburg).

Informationen zur Einreichung von Beiträgen finden Sie in dem hier hinterlegtem Call for Submissions (PDF, Datei ist nicht barrierefrei). Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Die Frist zur Einreichung von Beiträgen wurde verlängert bis 31. Mai 2024.

Wir freuen uns auf eine weitere anregende Konferenz!

Hintergrund und Ansatz von BRISE

Die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) umfasst eine Langzeitstudie, die Effekte frühkindlicher Förderung systematisch untersucht. Frühkindliche Förderung von Kindern aus sozioökonomisch und kulturell benachteiligten Familien dient der Prävention von Disparitäten im kognitiven und sozialen Leistungsstand. Die Erfahrungen in Bremen unterstützen eine Politik der frühen Kindheit darin, allen Kindern gleiche Chancen zu eröffnen, sie in ihrer Entwicklung zu fördern, zu beteiligen und zu schützen.

Mit BRISE wird erstmals eine Langzeitstudie zu einem regional großflächig angelegten Förderprogramm durchgeführt. Alltagsintegrierte, zumeist bereits in Bremen vorhandene Angebote zur frühkindlichen und vorschulischen Förderung in den Familien und in den Kindertageseinrichtungen werden systematisch zu einer Förderkette verknüpft. Vorgesehen ist eine Förderkette, die bereits während der Schwangerschaft einsetzt und bis zum Schuleintritt des Kindes reicht.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über acht Jahre geförderte wissenschaftliche Begleitforschung von BRISE geht der Frage nach, welche kumulativen Effekte ein koordiniertes Förderprogramm auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder hat. Als Vergleichsgruppe werden Kinder betrachtet, deren Familien nach eigenem Ermessen die Förderangebote in der Stadtgemeinde Bremen nutzen. Über einen längeren Zeitraum wurden insgesamt knapp 600 sozioökonomisch und kulturell benachteiligte Bremer Familien als BRISE-Familien in unsere Stichprobe aufgenommen. Durch die Anbindung sowohl an das sozio-oekonomische Panel (SOEP) als auch an das Nationale Bildungspanel (NEPS) kann BRISE auf weitere hochwertige Vergleichsdaten zurückgreifen.

Wissenschaftliches Konsortium

> Prof. Dr. Olaf Köller
IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und
Mathematik (Sprecher)

> Prof. Dr. Birgit Mathes
Universität Bremen

> Prof. Dr. Yvonne Anders
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

> Dr. Manja Attig
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

> Prof. Dr. Marcus Hasselhorn
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main

> Prof. Dr. Aiso Heinze
IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik

> Dr. Emilija Meier-Faust
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., DIW Berlin

> Prof. Dr. Sabina Pauen
Universität Heidelberg

> Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

> Prof. Dr. Jürgen Schupp
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., DIW Berlin

> Prof. Dr. C. Katharina Spieß
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB)

> Prof. Dr. Sabine Weinert
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Wissenschaftlicher Beirat

> Prof. Dr. Elsbeth Stern
ETH Zürich (Vorsitzende)

> Prof. Dr. Kathryn Hirsh-Pasek
Temple University

> Prof. Dr. Henrik Saalbach
Universität Leipzig

> Prof. Dr. Ingrid Schoon
University College London

> Prof. Dr. Daniel Schunk
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

> Prof. Dr. Lilly Shanahan
Universität Zürich

> Prof. Dr. Susanne Viernickel
Universität Leipzig

Publikationen

> Bouazizi, A., Eickmeyer, S., Stoyanova, P., Petermann, F., Reinelt, T. & Herzmann, C. (2019).
Die elterliche Beziehungsqualität als Ressource für die frühkindliche sozial-emotionale Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 67(3), 144–154.

> Dubowy, M. & Hasselhorn, M. (2022).
Editorial: Schulbereitschaft – Perspektiven auf ein multidimensionales Konzept. Frühe Bildung, 11(4), 159–160.

> Kiel, N., Bruckdorfer, R., Petermann, F. & Reinelt, T. (2018).
Temperament in der frühen Kindheit und die Entwicklung externalisierender Störungen: Implikationen für die klinische Diagnostik. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie, und Psychotherapie, 66(3), 177–186.

> Kiel, N., Samdan, G., Wienke, A. S., Reinelt, T., Pauen, S., Mathes, B. & Herzmann, C. (2024).
From co-regulation to self-regulation: Maternal soothing strategies and self-efficacy in relation to maternal reports of infant regulation at 3 and 7 months. Infant Mental Health Journal, 45(2), 135–152.

> Mathes, B., Kemmerich, R. & Wienke, A. S. (2024).
Experimentelles Arbeiten mit Kindern aus verschiedenen (Sprach-)Kulturen und mit familiären Herausforderungen. Frühe Bildung, 13(2), 116–118.

> Möwisch, D., Attig, M. & Weinert, S. (2024).
Einflussfaktoren auf die frühe Mutter-Kind-Interaktion: Befunde aus der Förderstudie BRISE. Frühe Bildung, 13(2), 84–92.

> Pauen, S. & Peykarjou, S. (2023).
Infants’ fast neural categorization of artificial objects: The impact of stimulus and task characteristics. Developmental Psychology, 59(8), 1496–1510.

> Peykarjou, S., Hoehl, S. & Pauen, S. (im Druck).
The development of visual categorization based on high-level cues. Child Development, 95(2), e122–e138.

> Reinelt, T., Samdan, G., Kiel, N. & Petermann, F. (2019).
Frühkindliche Prädiktoren externalisierender Verhaltensauffälligkeiten. Kindheit und Entwicklung, 28(1), 19–32.

> Römer, P., Gómez Putzer, A., Kemmerich, R. & Mathes, B. (2021).
Einfluss pränataler E-Zigarettenexposition auf die fetale Entwicklung: Ein Überblick. Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 81(11), 1224–1237.

> Römer, P., Kemmerich, R., Petermann, F., Mathes, B. & Zierul, C. (2023).
Alcohol and nicotine consumption during pregnancy. Sucht, 69(3), 99–111.

> Römer, P., Mathes, B., Reinelt, T., Stoyanova, P., Petermann, F. & Zierul, C. (2020).
Systematic review showed that low and moderate prenatal alcohol and nicotine exposure affected early child development. Acta Paediatrica, 109(12), 2491–2501.

> Römer, P., Reinelt, T., Petermann, F. & Teickner, C. (2019).
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Welche Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung sind bekannt? Kindheit und Entwicklung, 28(1), 6–18.

> Samdan, G., Heilig, L. & Pauen, S. (2024).
Nimmt der Bildungshintergrund Einfluss auf mütterliche Entwicklungseinschätzungen im Verlauf des ersten Lebensjahres? Eine Analyse von Entwicklungsstanderhebungen durch MONDEY (Milestones of Normal Development in Early Years). Frühe Bildung, 13(2), 71–83.

> Samdan, G., Kiel, N., Petermann, F., Rothenfußer, S., Zierul, C. & Reinelt, T. (2020).
The relationship between parental behavior and infant regulation: A systematic review. Developmental Review, 57, Article 100923.

> Samdan, G., Reinelt, T., Kiel, N., Mathes, B. & Pauen, S. (2022).
Maternal self-efficacy development from pregnancy to 3 months after birth. Infant Mental Health Journal, 43(6), 864–877.

> Schmitz, S. & Kröger, A. (2017).
Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsangebote: Mehr differenzierte Analysen für Deutschland erforderlich. DIW Roundup, 112, DIW.

> Schütte, K., Hasselhorn, M. & Köller, O. (2024).
Editorial: Bildungsungleichheit besser verstehen und vermindern. Ansatz und Befunde der Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung. Frühe Bildung, 13(2), 65–70.

> Schütte, K., Köller, O., Anders, Y. & Petermann, F. (2020).
Kontinuität als Schlüssel zu wirksamer Förderung frühkindlicher Entwicklung benachteiligter Kinder. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 67.

> Schütte, K., Rose, H. & Köller, O. (Hrsg.). (2022).
Frühkindliche Entwicklung stärken. Eine Zukunftsallianz aus Fachpraxis, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Waxmann.

> Then, S., Wolf, K. & Anders, Y. (2024).
Familiäre Determinanten des Medienkonsums im ersten Lebensjahr und die Rolle von familienunterstützenden Angeboten. Frühe Bildung, 13(2), 93–102.

Kontakt

Wenn Sie allgemeine Fragen zum wissenschaftlichen Begleitprogramm von BRISE haben, wenden Sie sich gern an Dr. Kerstin Schütte und Dr. Ricarda Ullrich, Koordinationsstelle am IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik:

brise(at)leibniz-ipn.de

Kathryn Hirsh-Pasek

Kathryn Hirsh-Pasek
Re-imagining education: Delivering high quality education through playful learning

Pauline Slot

Pauline Slot
Continuous professional development as pathway towards sustainable quality in early childhood education

Second BRISE Conference on Early Childhood Development

Die BRISE Conferences on Early Childhood Development sind nach der unvermeidlichen Pause zurück: Wir laden Sie herzlich ein, am 19. und 20. Juni 2023 an unserer nächsten Präsenzveranstaltung in Berlin teilzunehmen. Als ein Highlight an jedem der beiden Tage freuen wir uns, renommierte Keynote-Speaker ankündigen zu dürfen: Kathryn Hirsh-Pasek (Temple University) und Pauline Slot (Universität Utrecht).

Eine Übersicht über die Konferenzbeiträge bekommen Sie im Programmheft (PDF, Datei ist nicht barrierefrei).

Nähere Informationen zu den Konferenzbeiträgen bekommen Sie im Abstractband (PDF, Datei ist nicht barrierefrei).

Lynn A. Karoly

Lynn A. Karoly
The Cost and Financing of Early Childhood Care and Education

Marc H. Bornstein

Marc H. Bornstein
Positive Parenting and Positive Development in Children

First BRISE Conference on Early Childhood Development

Am 7. und 8. Oktober 2019 richtet die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) in Berlin eine Konferenz aus, die frühkindliche Entwicklung und deren gezielte Unterstützung in den Fokus rückt. Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die Bedingungsfaktoren der häuslichen und institutionellen Lernumwelten untersuchen – welche Effekte haben sie auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern, wie ermöglichen gezielte Interventionen die effektive Förderung frühkindlicher Entwicklung?

Nähere Informationen zu den Beiträgen zur First BRISE Conference on Early Childhood Development bekommen Sie im zugehörigen Abstractband (PDF, Datei ist nicht barrierefrei).