<b>Lynn A. Karoly</b><br>The Cost and Financing of Early Childhood Care and Education

Lynn A. Karoly
The Cost and Financing of Early Childhood Care and Education

<b>Marc H. Bornstein</b><br>Positive Parenting and Positive Development in Children

Marc H. Bornstein
Positive Parenting and Positive Development in Children

First BRISE Conference on Early Childhood Development

Am 7. und 8. Oktober 2019 richtet die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) in Berlin eine Konferenz aus, die frühkindliche Entwicklung und deren gezielte Unterstützung in den Fokus rückt. Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die Bedingungsfaktoren der häuslichen und institutionellen Lernumwelten untersuchen – welche Effekte haben sie auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern, wie ermöglichen gezielte Interventionen die effektive Förderung frühkindlicher Entwicklung?

Wir freuen uns darauf, Sie in Kürze in Berlin begrüßen zu dürfen!

Hier können Sie nun die Abstracts der Beiträge zur First BRISE Conference on Early Childhood Development herunterladen.

October 7th, 2019

11:30 a.m. – 12:00 p.m. Registration

12:00–12:15 p.m. Welcome

12:15–1:15 p.m. Keynote Address Marc H. Bornstein „Positive parenting and positive development in children“

1:15–2:00 p.m. Olaf Köller „The Bremen Initiative to Foster Early Childhood Development (BRISE)“

2:00 – 2:15 p.m. COFFEE BREAK

2:15 – 3:15 p.m. BRISE Poster Session

3:15 – 4:30 p.m. Paper Session I

4:30 – 4:45 p.m. COFFEE BREAK

4:45 – 6:00 p.m. Poster Session

6:00 – 7:30 p.m. RECEPTION

October 8th, 2019

09:00 – 10:30 a.m. Paper Session II

10:30 – 10:45 p.m. COFFEE BREAK

10:45 – 11:45 a.m. Keynote Address Lynn A. Karoly „The cost and financing of early childhood care and education“

11:45 a.m. – 12:00 p.m. Farewell

Hintergrund und Ansatz von BRISE

Die Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) ist eine Langzeitstudie, die Effekte frühkindlicher Förderung systematisch untersucht. Frühkindliche Förderung von Kindern aus sozial und kulturell benachteiligten Familien dient der Prävention von Disparitäten im kognitiven und sozialen Leistungsstand. Die Erfahrungen in Bremen unterstützen eine Politik der frühen Kindheit darin, allen Kindern gleiche Chancen zu eröffnen, sie in ihrer Entwicklung zu fördern, zu beteiligen und zu schützen.

Mit BRISE wird erstmals eine Langzeitstudie zu einem regional großflächig angelegten Förderprogramm durchgeführt. Alltagsintegrierte, zumeist bereits in Bremen vorhandene Angebote zur frühkindlichen und vorschulischen Förderung in den Familien und in den Kindertageseinrichtungen werden systematisch zu einer Maßnahmenkette verknüpft. Geplant ist eine Maßnahmenkette, die bereits während der Schwangerschaft einsetzt und bis zum Schuleintritt des Kindes reicht.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zunächst vier Jahre geförderte wissenschaftliche Begleitforschung von BRISE geht der Frage nach, welche kumulativen Effekte ein koordiniertes Förderprogramm auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder hat; die Programmplanung sieht eine zweite vierjährige Förderphase vor. Als Vergleichsgruppe werden Kinder betrachtet, deren Familien nach eigenem Ermessen die Förderangebote in der Stadtgemeinde Bremen nutzen. Über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren werden insgesamt etwa 1000 sozial und kulturell benachteiligte Bremer Familien als BRISE-Familien in unsere Stichprobe aufgenommen. Durch die Anbindung sowohl an das sozio-oekonomische Panel (SOEP) als auch an das Nationale Bildungspanel (NEPS) kann BRISE auf weitere hochwertige Vergleichsdaten zurückgreifen.

BRISE wird getragen von einem Konsortium herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Wissenschaftliches Konsortium

> Prof. Dr. Olaf Köller
IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und
Mathematik (Sprecher)

> Prof. Dr. Franz Petermann
Universität Bremen (Sprecher)

> Prof. Dr. Yvonne Anders
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

> Dr. Manja Attig
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

> Prof. Dr. Marcus Hasselhorn
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main

> Prof. Dr. Aiso Heinze
IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und
Mathematik

> Prof. Dr. Ulman Lindenberger
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

> Prof. Dr. Sabina Pauen
Universität Heidelberg

> Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

> Prof. Dr. Jürgen Schupp
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., DIW Berlin

> Prof. Dr. C. Katharina Spieß
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., DIW Berlin

> Prof. Dr. Mirjam Steffensky
IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik

> Prof. Dr. Sabine Weinert
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Kontakt

Wenn Sie allgemeine Fragen zum wissenschaftlichen Begleitprogramm von BRISE haben, wenden Sie sich gern an Dr. Kerstin Schütte, Koordinationsstelle am IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik:

brise(at)leibniz-ipn.de